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Frain an der ThayaEin Dorf, das im Tal des Flußes Thaya an der Grenze zu Österreich und 22 km westlich von Znojmo, liegt.
Geographische Angaben
Lage: 48 53.' nördl. Br. a 33 28' 30'' ö.L. Meereshöhe: 312 m ü.d.M. Fläche: 134 ha Einwohner: 880 Gebietszugehörigkeit: Südmährischer Kreis
Sonstige statistische Angaben über das Dorf finden Sie hier . |
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GeschichteFrain an der Thaya gehört zu den ältesten mährischen Siedlungen, die unter den wichtigen Grenzburgen entstanden sind. Von ihnen verdienen eben Znojmo/Znaim , Bítov/Vöttau und Vranov/Frain sowie auf der österreichischen Seite dann Hardegg. An die Burg Vranov/Frain wurde schon vor 1100 Jahren erinnert (Kosmas Chronik). Die Siedlung Frain entstand vermutlich um das Jahr 1240, bevor sie später zum Markt erhoben wurde. Im Jahre 1323 bekam die Siedlung den Namen Frain an der Thaya und im Jahre 1516 wurde ihr das Stadtrecht verliehen. Das Wappen stammt aus dem Jahr 1568. Während seiner langen Geschichte überschritt das Städtchen die imaginäre Grenze des Schloßdorfes, vor allem im 19. Jahrhundert, als es durch das Frainer Steingut (typ Wedgwood) bekannt wurde. Im Jahre 1816 kaufte der Besitzer des Frainer Dominiums dominia Stanislav Mniszek die Ortswerkstelle, wo Steingutware mittelmäßiger Qualität produziert wurde. Eine Verbesserung der Produktionstechnologie und die Erhöhung der Produktion brachten das gewünschte Ergebnis: Die 30 er und 40er Jahre waren für die Fabrik die Hochblütezeit. Es wurde ein umfangreiches Sortiment an Waren produziert, die massenweise sowohl auf dem inländischen als auch ausländischen Markt angeboten wurden – z.B Tafelgeschirr, Toiletten-, Schreib- und Rauchgarnituren, aber auch Blumentöpfe, Vasen, Kaffeemaschinen und Heizgeräte. Ende der 40er Jahre und im Laufe der 50er Jahre traten jedoch ernstliche Produktions- und Absatzschwierigkeiten auf und im Jahre 1882 wurde die Fabrik endgültig geschlossen. Zu den interessantesten denkmalgeschützten Objekten gehören: Pestsäule auf dem Platz aus dem Jahre 1716 (gebaut vom Besitzer der Frainer Herrschaft Heřman Michael, Graf von Althann als Dank für das Erlöschen der Pestepidemie im Jahre 1680), die römisch-katholische Maria- Himmelfahrt (ursprünglich ein romanischer Bau aus dem 13. Jh., Architekt des Barockumbaues in den Jahren 1717-1720 war vermutlich Jan Bernard Fischer von Erlach), die Kapelle des Hl. Ondřej im Areal der Pfarrkirche (die spätromanische Rotunde mit einer Apsis aus der 1. Hälfte des 13. Jhs, im unterirdischen Geschoss des Beinhauses). |
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GegenwartHeute bietet Frain an der Thaya neben den historischen Sehenswürdigkeiten vor allem ein breites Angebot an aktiver Erholung . und Entspannung. Besonders Wander- und Fahrradtourismus (gekennzeichnete Rad- und Wanderwege im Nationalpark Thayatal und Umgebung) werden in den letzten Jahren immer populärer und holen in der Beliebtheit gegenüber dem traditionellen Urlaub am Wasser immer stärker auf (Frainer Talsperre - Baden und Wassersportarten, Angeln - Forellen- und auch Nichtforellenreviere). |
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Zusätzliche AngeboteWährend des ganzen Jahres steht ein Touristikinformationszentrum, zur Verfügung, übliche Geschäfte, Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten, praktischer Arzt und Kinderarzt, Apotheke, Post, Bushaltestelle (regelmäßige Busverbindung nach Znaim und retour), Tankstelle, Autowerkstätte und eine Reihe von anderen Dienstleistungen. |
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